Schweizer mit gutem Auftakt auf dem Rotsee

  Schweizer mit gutem Auftakt auf dem Rotsee

>> Bilder Felix Dieu vom Rotsee (Fr, 08.07.2011)


Die Schweizer Paradeboote vermochten am ersten Tag der Luzerner Ruderwelt die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Der leichte Vierer ohne Steuermann mit Simon Schürch (SC Sursee), Lucas Tramèr (CA Vésenaz), Simon Niepmann (SC Zürich) und Mario Gyr (SC Luzern) musste gestern zwar den Umweg über die Hoffnungsläufe machen, doch die Halbfinalteilnahme stand nie in Gefahr. «Wir sind froh um das zusätzliche Rennen, um so richtig in Schwung zu kommen», meinte Niepmann nach Rang 3 im Vorlauf. Im Hoffnungslauf lieferten die vier temporären Berufssoldaten dann einen souveränen Start-Ziel-Sieg ab.
 
Schwerer Doppelvierer direkt im Halbfinal
Den direkten Weg in die Halbfinals hatte der schwere Doppelvierer gewählt. André Vonarburg, Florian Stofer (beide SC Sempach), Nico Stahlberg (RC Kreuzlingen) und Jérémy Maillefer (Lausanne) fuhren im Vorlauf in ihrem ersten gemeinsamen Rennen gleich auf Platz 3, was souverän zur Halbfinalteilnahme reichte.
 
Erfreuliche Youngsters
Sehr erfreulich verlief das erst zweite Weltcup-Abenteuer für die beiden Youngsters Michael Schmid (SC Luzern) und Raphaël Jeanneret (CA Vevey). Schmid und Jeanneret belegten im Vorlauf den zweiten und im Hoffnungslauf den dritten Platz. Damit rudern sie am Samstag um einen Platz unter den besten 12 Booten.

Weisshaupt souverän
Einmal mehr souverän direkt in den Halbfinal ruderte Pamela Weisshaupt im leichten Skiff. Die Küsnachterin gewann ihren Vorlauf sicher und wird wie schon beim Weltcup in München (3. Schlussrang) ein gewichtiges Wort um die Podestplätze mitreden können. Ihr gleich tat es Frédéric Hanselmann: Auch der Lausanner erreichte im Leichtgewichts-Skiff dank Platz 1 im Hoffnungslauf den Halbfinal.

Die zweite Schweizer Leichtgewichts-Skiffierin, Fabiane Albrecht, bekundete im Hoffnungslauf Pech. Die Thunerin musste das Rennen nach rund 1000 Metern aufgeben und musste in ärztliche Pflege verbracht werden. Wegen einer Grippe gar nicht antreten konnte Dimitri Weitnauer (RC Thalwil) im schweren Einer.

(si)