Doppelvierer im Sport aktuell vom 9. Juli 2011

  Doppelvierer im Sport aktuell vom 9. Juli 2011

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Die Schweizer Ruderer haben beim Weltcup auf dem Rotsee Topleistungen abgeliefert. Sowohl der Doppelvierer als auch der Vierer ohne Steuermann haben den Einzug in den A-Final geschafft. Bei den Frauen sorgte Pamela Weisshaupt für Furore.

André Vonarburg, Florian Stofer, Jérémy Maillefer und Nico Stahlberg sorgten im Doppelvierer für ein Glanzresultat. In einem engen Rennen sicherten sich die Schweizer den kaum zu erwartenden 2. Platz und schafften den Sprung in den Final vom Sonntag. Im Ziel fehlten lediglich 0,43 Sekunden auf die Australier. Demzufolge war die Freude im Schweizer Lager gross. «Wir wussten, dass wir gegenüber dem Vorlauf 2 Sekunden schneller sein müssen, um den Final zu erreichen. Ich habe selten so ein gutes Rennen erlebt», freute sich Vonarburg.

Auch Vierer-ohne im Final
Die Leichtgewichtler im Vierer-ohne mit Simon Schürch, Lucas Tramèr, Simon Niepmann und Mario Gyr fuhren im Halbfinal dank einem beherzten Zwischenspurt auf den 2. Rang. Im Ziel fehlten sogar nur 7 Zehntelsekunden auf Halbfinalsieger Italien.
«Super, jetzt haben wir bis auf Australien alle Nationen in diesem Jahr einmal schlagen können. Das gibt uns erst recht Mut für den Final», freute sich Gyr über die starke Leistung. Das Quartett macht keinen Hehl daraus, dass es im Final unbedingt auf das Podest fahren will.

Weisshaupt auf Rang 2
Für das resultatmässige Highlight des Tages sorgte aber Pamela Weisshaupt. Die Doppelweltmeisterin im Leichtgewichts-Skiff fuhr im leichten Einer hinter der dreifachen Europameisterin und WM-Dritten Alexandra Tsiavou (Grie) auf den 2. Schlussrang.

(si/sta)