Weltcup Luzern: Sechster Platz für den Leichtgewichts-Vierer

  Weltcup Luzern: Sechster Platz für den Leichtgewichts-Vierer

Der Leichtgewichts-Vierer konnte heute im Finale nicht mehr ganz mithalten und ruderte auf den sechsten Rang. Die Mannschaft fand den gewohnten Rhythmus nicht und verpasste so den Anschluss, was bedeutet, dass der Rückstand kontinuierlich anwuchs. Der Männer-Doppelvierer ruderte im kleinen Finale auf den 10. Schlussrang. Beide Boote hatten an diesem Rotsee-Wochenende einen echten Test gegen die absolute Weltklasse und erhielten Hinweise darauf, wo in den nächsten Wochen im Training der Hebel anzusetzen ist.

An der Ruder-Weltcup-Regatta auf dem Rotsee standen am Pfingstsonntag die Finalrennen und Klassierungsläufe in den olympischen Bootsklassen auf dem Programm. Es wurde hochklassiger Rudersport bei idealsten Ruderbedingungen geboten. Für die meisten Mannschaften war es ein vorolympischer Test, welcher Aufschlüsse über den aktuellen Stand der Vorbereitungen lieferte und Hinweise für die weitere Arbeit gab.

Der leichte Vierer fand den gewohnten Rhythmus nicht
Nach dem sehr erfreulichen Halbfinale gestern war es dem Leichtgewichts-Vierer heute nicht vergönnt, in den gewohnten Rennrhythmus zu finden. Valentin Gmelin, Simon Schürch, Simon Niepmann und Mario Gyr hielten auf den ersten 500 Metern den Kontakt. Aber auf der mittleren Streckenhälfte verlor das Schweizer Boot den Anschluss und auf dem letzten Streckenabschnitt wuchs der Rückstand dann nochmals beträchtlich an. Als Sechste kamen die Schweizer ins Ziel und waren über den Rennverlauf entsprechend enttäuscht. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass die Finalqualifikation unter den Umständen der letzten zwei Monate alles andere als selbstverständlich war. Es spricht für die Mannschaft, immer nach dem gewissen Extra zu suchen und von Runde zu Runde nochmals einen entsprechenden Fortschritt zu machen. Nächste Gelegenheit ist beim Weltcup-Finale in München in drei Wochen.

Doppelvierer holte auf und fiel wieder zurück
Seit Bekanntgabe des Meldeergebnisses war klar, dass die Konkurrenz im Männer-Doppelvierer eine sehr enge Angelegenheit wird. Die bislang geruderten Rennen waren denn auch der Beweis dafür, dass diese Einschätzung nicht falsch war. Das Klassierungsrennen war denn ebenfalls spannend. Grossbritannien führte das Rennen die ganze Zeit an, doch dahinter gab es viele Positionswechsel zwischen Australen, Ukraine und der Schweiz. Das Schweizer Boot mit André Vonarburg, Nico Stahlberg, Florian Stofer und Augustin Maillefer startete wie schon in den Rennen am Freitag und Samstag gut und ruderte dann auf dem dritten Streckenabschnitt, der gestern im Hoffnungslauf nicht vollends gelungen war, auf die zweite Position hinter den immer mit einer halben Bootslänge führenden Engländern. Im Schlussspurt waren es dann die Ukriane und Australien, die noch einmal kräftig aufdrehten und das Schweizer Boot wieder ein- und schliesslich knapp überholten. Alle vier Boote klassierten sich innerhalb von 1.39 Sekunden. Leider blieb für das Schweizer Quartett nur der 10. Schlussrang.

Resultate.
Rudern: Samsung World Rowing Cup Regatta (Schweiz) – Resultate 3. Regattatag (So, 27. Mai 2012)
Vierer ohne Steuermann Leichtgewichte (1. Halbfinal):
1. China 5:53,10. 2. Südafrika 5:53,71. 3. Grossbritannien 5:54,96. 4. Dänemark 5:55,40. 5. Frankreich 5:59,61. 6. Schweiz (Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch, Valentin Gmelin) 6:05,51.

Doppelvierer (B-Final, Ränge 7-10): 1. Grossbritannien 5:51,22. 2. Ukraine 5:51,86. 3. Australien 5:51,99. 4. Schweiz (André Vonarburg, Nico Stahlberg, Florian Stofer, Augustin Maillefer) 5:51,61.

Mehr Informationen und detaillierte Resultate sind unter www.worldrowing.com zu finden.

Luzern, 27. Mai 2012/cs.