Olympiaruderer Florian Stofer tritt zurück

  Olympiaruderer Florian Stofer tritt zurück

Florian Stofer (Seeclub Sempach) hat die Leistungssportverantwortlichen des Schweizerischen Ruderverbandes informiert, dass er sich zum Ende des auslaufenden Olympiazyklus vom Spitzensport verabschiedet. Nach André Vonarburg beendet somit auch der zweite Spitzenruderer vom Seeclub Sempach seine Karriere.

„Es wird Zeit, den alten Pfad zu verlassen und neue Wege zu gehen“. So begründet Florian Stofer seinen Rücktritt. In seiner Karriere durfte Florian Stofer zwei Mal an den Olympischen Spielen (2004 in Athen und 2012 in London) jeweils im Doppelvierer teilnehmen. In Athen gewann er dank Rang 8 ein olympisches Diplom. Nebst dem Gewinn der EM- Silbermedaille 2009 zusammen mit André Vonarburg im Doppelzweier startete Stofer mehrmals an Welt- und Europameisterschaften für die Schweiz. Zu einer regelrechten Spezialität wurde für Stofer die Doppelzweier-Kategorie an den Schweizermeisterschaften. Zwischen 2002 und 2012 startete er insgesamt 10 Mal im Doppelzweier und konnte jeweils die Rennen mit unterschiedlichen Bootspartnern für sich entscheiden und sich als Schweizermeister ausrufen lassen. Insgesamt gewann Stofer in seiner Karriere nicht weniger als 19 Schweizermeistertitel, darunter im Jahr 2007 auch den Titel im Einer.

„Auf diese Weise möchte ich mich bei all jenen bedanken, die mich während meiner Karriere in irgendeiner Form unterstützt haben. Insbesondere den Sponsoren SUVAliv, Expomedia AG, Ernst & Ernst Immobilien AG sowie Swiss Olympic, Sport Heart, der Schweizer Armee, Swisscom Golden Talents, meinem Gönnerverein, dem Schweizerischen Ruderverband und meinem Verein, dem Seeclub Sempach“, betonte Florian Stofer.

Florian Stofer übernimmt in naher Zukunft den elterlichen Landwirtschaftsbetrieb.

Zusammen mit seinen Kollegen aus dem Olympia-Team von London wird Florian Stofer am 17. November 2012 im Achter anlässlich des BaselHead auf dem Rhein sein letztes Rennen rudern.

Sarnen, 30. Oktober 2012/cs.


Florian Stofer (hinten im Bild) im Doppelvierer an den Olympischen Spielen in London 2012. (C) FISA