Swiss Alpine Rowing Trophy sowie die Herbstregatta sind auch in der siebten Auflage ein Erfolg gewesen

  Swiss Alpine Rowing Trophy sowie die Herbstregatta sind auch in der siebten Auflage ein Erfolg gewesen

Eine Mutprobe nicht nur für die Schweizer Para-Rowing Pioniere Stéphanie Combremont, Ursula Schwaller, Jean-Christoph Pilloud und Franco Belletti, welche ihre Rollstühle einfach mal in Reih und Glied am Seeufer zurückliessen, sondern auch für das OK, die Schiedsrichter in den Begleitbooten sowie die Zeitmesser und Helfer, welche es zum ersten Mal mit Behindertensportlern an einer Ruderregatta zu tun hatten. Während sich die Ruderneulinge am Start gegenseitig Tipps zur Bewältigung des ersten „Quick Starts“ gaben, erhöhte sich auch der Puls im Begleitboot, welches für die Sicherheit verantwortlich war.

Sonst gab es an der Regatta keine Extrawürste für die Rollstuhlfahrer:
Ausgestattet mit Wettkampflizenzen des Schweizerischen Ruderverbands (SRV) und angemeldet über ihre Ruderclubs, legten sie dieselbe Renndistanz zurück wie die Nichtbehinderten. Lediglich bei der noch nicht vorhandenen Wettkampfkleidung wurden beide Augen zugedrückt.

Während Schwaller am Samstag bei starkem Gegenwind souverän vor Pilloud gewann, konnte sich am Sonntag bei tollem Publikumsaufmarsch Belletti in einem spannenden Sprint um Haaresbreite (4:09.88) gegen Schwaller (4:10.71) durchsetzen. Diese durfte sich trotzdem auch etwas als Siegerin fühlen, Belletti ruderte die Regatta nämlich auf einem von Schwaller zur Verfügung gestellten Rennskiff. Pilloud und Combremont wurden bei ihrer ersten Wettkampferfahrung Dritter bzw. Vierte.

Der Grundstein ist nun gelegt. Die Verantwortlichen mehrerer Schweizer Clubs haben ihr erstes Livebild vom Para-Rowing erhalten und bereits fanden Gespräche für Wettkämpfe auf anderen Schweizer Seen statt.
 

Die Resultate aller Rennen können hier eingesehen werden.

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