Erster SRV-Hypothermiekurs für Clubverantwortliche

  Rudern im Winter oder bei kühlen Luft- und Wassertemperaturen

Am 9. November 2013 fand der erste SRV-Hypothermiekurs in Zusammenarbeit mit einem Kaltwasser-Team der SLRG in Sarnen statt. Unter der Leitung von Gérald Quiqurez, Uwe Nick und Christian Bühler haben sich 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 10 Clubs der Aufgabe gestellt.

>> Bilder Hypothermiekurs SRV vom 9. November 2013 (Bilder: G. Bauer)

Ziel des Tages war es, die Teilnehmer auf die Risiken beim Rudern bei kalten Luft- und Wassertemperaturen zu sensibilisieren. Im Weiteren sollten sie die Möglichkeit haben, verschiedene Rettungsmittel praktisch auszuprobieren und ihre persönliche Erfahrung dann im eigenen Club zu thematisieren.

Das Team der SLRG hat nebst der Betreuung am Wasser auch das Thema Hypothermie – Unterkühlung - in einem Referat in eindrücklichster Weise präsentiert und Aufschluss auf die Gefahren beim Rudern im Winter gegeben.

Nach einem Eingewöhnungsbad bei 11° (hätte auch etwas kühler sein dürfen), schwimmen einer Strecke von ca. 100 Metern, konnten die Teilnehmer schon ihre ersten persönlichen Erfahrungen in kaltem Wasser machen.

Der zweite Teil fand dann im Skiff statt: kentern aus dem Boot, Versuch des Wiedereinstiegs und vor allem die Alternativen einer möglichen Rettungsform, wie sich auf den Bootskörper bringen und sich so fortzubewegen und/oder Skulls lösen und diese, dank deren Auftrieb, als weiteres mögliches Rettungsmittel zu nutzen, kennenlernen.

Auch das Aktivieren der Rettungswesten und die entsprechenden Erfahrungen damit, haben den Tag sehr sinnvoll gestaltet.

Fazit
Das Fazit aus diesem Hypothermie-Tag ist, dass Ruderer, ob Fitnessruderin oder Leistungssportler, die im Winter rudern, sich mit den entsprechenden Risiken unbedingt auseinandersetzten sollten und die Hinweise/Empfehlungen auf der Webseite des SRV unter Fitnesssport / Sicherheit beim Rudern:

Rudern im Winter
Checkliste für das Überleben in kaltem Wasser

zur Kenntnis nehmen sollten.