Schweizer Vierer in den Hoffnungsläufen

  Schweizer Vierer in den Hoffnungsläufen

An der Junioren-WM in Hamburg wurden heute Vormittag die Rennen mit Vorläufen und Hoffnungsläufen fortgesetzt. Aus der Schweizer Mannschaft standen heute der Vierer-ohne Junioren und der Doppelvierer Juniorinnen im Einsatz.

Nachdem gestern Mittwochnachmittag drei Schweizer Boote direkt eine Runde weiterkamen (>> Bericht), standen heute die Grossboote im Einsatz. 

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Ansprechender Vorlauf im Vierer-ohne
Der Vierer ohne Steuermann Junioren mit Vincenzo de Luca (CC Lugano), Nicolas Kamber, Alexandre von Allmen (beide GC Zürich) und Ludovic Cornu (CA Vevey) ruderte im dritten von drei Vorläufen. Für die beiden ersten Boote jedes Vorlaufs winkten direkte Halbfinaltickets. Der Schweizer Vierer lag konstant an der dritten Position bis zur Streckenhälfte. Auf dem dritten Streckenviertel war es dann Kroatien, das sich sowohl an Weissrussland und der Schweiz vorbeischob, so dass das Schweizer Boot auf Rang vier zurückfiel, jedoch immer näher an das weissrussische Boot herankam. Im Ziel lagen die vier Schweizer hinter Sieger Tschechien, Kroatien, und Weissrussland auf Rang vier, während die Ukraine auf Rang 5 einlief. Der Schweizer Vierer rudert somit morgen Freitag gegen China, Dänemark, Australien und Ungarn um den Halbfinaleinzug. Mindestens ein dritter Rang wird für die Halbfinalqualifikation gefordert sein. 

Juniorinnen-Doppelvierer im Hoffnungslauf
Der Juniorinnen-Doppelvierer mit Debora Hofer (SC Thun), Flurina Christen, Serafina Merloni (beide SC Stansstad) und Louisa Geuke (SC Luzern) bekam heute die harte internationale Konkurrenz zu spüren. In einem sicher anspruchsvollen Vorlauf hatte das Schweizer Quartett nie die Chance, die Schlusslaterne im Rennen abzugeben und ruderte vom Start weg auf dem fünften Rang. Da früh klar war, dass ein Platz unter den ersten drei ausser Reichweite liegt und der Umweg über den Hoffnungslauf genommen werden muss, ruderte das Frauen-Team unter Schonung der Kräfte ins Ziel. Im Hoffnungslauf trifft die Schweizer Mannschaft auf Peru, Tschechien, Italien, Russland und Japan. Die drei ersten Booten qualifizieren sich für den Halbfinal. 

Hamburg, 7. August 2014/cs.