Weltcup Luzern: Vonarburg/Stofer gewinnen kleines Rotsee-Finale

  Weltcup Luzern: Vonarburg/Stofer gewinnen kleines Rotsee-Finale

 

Sara Hofmann und Nora Fiechter (W2x) Weitere schwere Aufgabe für den Schweizer Doppelzweier mit Nora Fiechter und Sarah Hofmann. Mit zwei anstrengenden Renntagen in den Beinen versuchten die beiden Schweizerinnen im B-Finale nochmals anzugreifen.   Schnelle Starts der Gegnerinnen machten ihnen aber bereits nach dem Start das Leben schwer und nach dem ersten Abschnitt lagen Fiechter und Hofmann auf dem vierten Rang. Obwohl sie zumindest am Boot aus Finnland dranblieben und diese unter Druck zu setzen versuchten, war es ihnen nicht mehr möglich diese zu überholen. Der vierte Rang im kleinen Finale und somit der zehnte Rang im Gesamtklassement waren die Ausbeute der Schweizerinnen auf dem Rotsee.   André Vonarburg und Florian Stofer (M2x) Deutliche Ansage des Schweizer Doppelzweiers im kleinen Finale vom Sonntagmorgen. Nach der verpassten Finalqualifikation war für Vonarburg und Stofer Schadensbegrenzung angesagt, der Sieg im B-Finale als klares Ziel definiert. Und an diesem Sieg liessen die beiden Schweizer Profiruderer auch keine Zweifel.   Nach einem guten Start und dem zweiten Zwischenrang gelang es ihnen durch zwei schnelle Abschnitte die Führung bereits vor dem Endspurt klar zu übernehmen. Dass die beiden erfahrenen Ruderer danach nichts mehr anbrennen liessen war mehr als klar und so waren es im Ziel vier Sekunden Vorsprung und der Sieg im B-Finale.    Regina Naunheim (W1x) Weiterer starker Auftritt von Regina Naunheim im kleinen Finale. Mit einem sehr schnellen Start versuchte die Schweizerin gleich zu Beginn das Kommando zu übernehmen und führte das Feld nach dem ersten Abschnitt an. Die Reaktion ihrer Gegnerinnen liess nicht lange auf sich warten und mit effektiven Zwischenspurts vermochten diese Regina Naunheim auf den dritten Platz zu verdrängen. Dass sie die beiden führenden Boote aus Norwegen und Deutschland nicht mehr schlagen konnte, war sehr bald klar und so beschränkte sich Regina Naunheim auf die Verwaltung des dritten Platzes was ihr auch ohne Probleme gelang.   Der dritte Platz im kleinen Finale und somit der neunte Platz im Skiff der Frauen bestätigen die gute Form der Schweizerin.   Eliane Waser und Fabiane Albrecht (LW2x) Spannendes Rennen im kleinen Finale der leichten Doppelzweier der Frauen. Angreifen und das Mögliche probieren war für die beiden Schweizerinnen Albrecht und Waser angesagt. Und dies versuchten sie auch gleich am Start. Waser und Albrecht positionierten sich im hinteren Feld und dies gelang, mit dem fünften Zwischenrang nach Streckenhälfte, sehr gut. Ein effektiver Schlussspurt des Bootes aus Ungarn vermochte die Schweizerinnen allerdings derart überraschen, dass sie nicht mehr zu reagieren in der Lage waren und sich mit dem sechsten Rang zufrieden geben mussten.   Der sechste Rang im kleinen Finale und somit der zwölfte Rang im Gesamtklassement für den Schweizer Doppelzweier mit Waser und Albrecht auf dem Rotsee.   Patrick Joye, Frédéric Hanselmann, Lucas Tramer und Silvan Zehnder (LM4-) Packendes B-Finale im leichten Vierer der Männer. Nach dem Start auf dem dritten Platz liegend, versuchten die Schweizer die hohe Frequenz der Gegner mitzugehen und um einen guten Rang im Gesamtklassement zu kämpfen. Obwohl die Schweizer dem Boot aus Polen den dritten Rang bereits nach Streckenhälfte überlassen mussten, lieferten die vier Leichtgewichtsruderer Hanselmann, Joye, Zehnder und Tramer eine weitere gute Leistung auf dem Rotsee ab. Das Rennen stand unter einem etwas unglücklichen Stern. Nachdem Mario Gyr über Nacht an einer Magen-Darm-Erkrankung zu leiden begann, musste kurz vor dem Rennen Frédéric Hanselmann eingewechselt werden. Hanselmann hatte gestern Samstag im A-Finale des leichten Männer-Skiffs den fünften Rang belegt.   Der vierte Rang im kleinen Finale und somit der zehnte Rang im Gesamtklassement bestätigen den Schweizer Vierer im Feld der besten Leichtgewichtsruderer.   Zusammenfassung und Höhepunkte | Zweiter Wettkampftag Der letzte Wettkampftag war aus Schweizer Sicht bereits kurz vor dem Mittag beendet. Wenn auch teils sehr knapp schaffte kein Boot der Schweiz den Einzug in das A-Finale einer olympischen Bootsklasse und doch überzeugten die Schweizerinnen und Schweizer mit starken Leistungen auf dem Rotsee.   Die Selektionen für die Weltmeisterschaften in Poznan (POL) von Ende August werden am Dienstagabend durch das Selektionsgremium des Schweizerischen Ruderverbandes vorgenommen. Danach werden die Entscheide bekanntgegeben.   Luzern, 12. Juli 2009/mz; cs.