Was Sie als Fitnessruderer über das Rudern und die Rudertechnik wissen sollten

Rudern bedeutet: Dynamische Bewegung in einem Fitness- oder Rennboot in enger Verbindung mit der Natur

Rudern gehört zu den zyklischen Sportarten, d.h. es gehen gleichartige Bewegungen im fliessenden Wechsel zwischen Spannung und Entspannung ineinander über.

Die Ruderbewegung hat zwei Phasen:

  • Durchzug = Hauptphase oder Antriebsphase
  • Freilauf = Erholungsphase/antriebsfreie Phase

Das Wasserfassen (Einsetzen der Ruderblätter bzw. vorderer Bewegungsumkehrpunkt) und der Endzug (Ausheben der Ruderblätter bzw. hinterer Bewegungsumkehrpunkt) sind die verbindenden Übergänge zwischen Durchzug und Freilaufphase.

Ein guter Ruderschlag hat keinen Anfang und kein Ende!

Ruderrhytmus:

Ein optimaler Rhytmus ist das zentrale Element der Rudertechnik. Das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen Durchzug/Antriebsphase) und Freilauf (Erholungsphase) unterscheidet sich im Training und im Wettkampf:

  • Training: Verhältnis ca. 1:2
  • Wettkampf: Verhältnis ca. 1:1

Jegliche ruckartige Bewegung im Boot wirkt sich störend bzw. bremsend auf den Vortrieb des Bootes aus.

Krafteinsatz beim Rudern:

Beim Rudern erfolgt der grösste Krafteinsatz, d.h. 2/3 (70%) mit den Beinen. Die Kraftübertragung erfolgt mit dem Oberkörper am Ende des Beinstosses (ca. 20%). Der Ruderschlag wird dann mit den Armen beendet (ca. 10%).

Eine zeichnerische Darstellung der Rudertechnik finden Sie hier als PDF-Download:

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