Röösli/Aregger und Jeannine Gmelin siegen in Duisburg

  Röösli/Aregger und Jeannine Gmelin siegen in Duisburg

Am zweiten Finaltag der Internationalen Wedau-Regatta in Duisburg (D) vermochten sich die Schweizer Boote gut in Szene zu setzen. Der neu formierte Doppelzweier mit David Aregger und Roman Röösli überzeugte im Männer-Doppelzweier mit einem Tagessieg. Gleiches gelang Jeannine Gmelin im Frauen-Einer.
In der Altersklasse U23 gab es für die Schweizer Boote drei Tagessiege. Adeline Seydoux siegte im Skiff Frauen Leichtgewichte U23. Auch der Vierer ohne Steuermann Leichtgewichte U23 siegte mit einem starken Rennen. Frédérique Rol und Patricia Merz gewannen im Doppelzweier Leichtgewichte U23.

An der mit 18 Nationen besetzten Internationalen Wedau-Ruderregatta in Duisburg (Deutschland) reihten sich die Boote heute zum zweiten Finaltag auf. Die teilnehmenden Nationen testeten anlässlich dieser Regatta ihre Boote, welche sie an der in zwei Wochen stattfindenden Europameisterschaft an den Start schicken wollen. Die Schweizer Boote präsentierten sich wie schon am Vortag erfreulich und vermochten sich sogar zu steigern. Insgesamt fünf Tagessiege gingen an Boote des Schweizerischen Ruderverbandes.

Roman Röösli und David Aregger gewinnen den Männer-Doppelzweier
Ein besonderes Highlight für den Schweizerischen Ruderverband war der Männer-Doppelzweier. Die neu formierte Mannschaft mit David Aregger (RC Schaffhausen) und Roman Röösli (Seeclub Sempach) zeigte sich gegenüber dem gestrigen Finale stark verbessert und hielt die gesamte Konkurrenz in Schach. Röösli/Aregger sicherten sich den Tagessieg in dieser prestigeträchtigen Bootsklasse vor Booten aus Holland, Ungarn, Polen sowie dem Schweizer Leichtgewichts-Doppelzweier mit Simon Schürch (Seeclub Sursee) und Mario Gyr (Seeclub Luzern).

Jeannine Gmelin gewinnt den Frauen-Skiff
Jeannine Gmelin (Ruderclub Uster) vermochte im heutigen Finale der Frauen-Einer den Spiess bei gleicher Konkurrenz wie am Vortag umzudrehen und die Polin Fularczyk zu bezwingen. Jeannine Gmelin vermochte sich auf der zweiten Streckenhälfte Schlag für Schlag an die Polin heranzurudern und diese zu überholen. Mit diesem Rennen zeigte Jeannine Gmelin auf, dass sie in den letzten Monaten sehr grosse Fortschritte gemacht hat. Dieser Sieg dürfte ihr für die bevorstehende Europameisterschaft einiges Selbstvertrauen gegeben haben.

Michael Schmid steigert sich auf den zweiten Rang
Leichtgewichts-Skiffier Michael Schmid (Seeclub Luzern) gelang im heutigen Finale ebenfalls eine Leistungssteigerung. Nachdem er am Samstag den dritten Rang belegte, vermochte er dank eines heftigen Endspurts den Deutschen Jost Schömann-Finck noch abzufangen und belegte hinter dem Portugiesen Fraga, der erneut siegte, den zweiten Platz.

3. Platz für Tramèr/Niepmann, vierer Rang für den Männer-Doppelvierer
Lucas Tramèr (Club d’Aviron Vésenaz/Basler Ruderclub) und Simon Niepmann (SC Zürich/Basler Ruderclub) starteten erneut im Zweier-ohne der offenen Klasse gegen starke Boote aus Deutschland, Serbien und Polen. Nach einem sehr guten Start etablierten sich Tramèr/Niepmann auf dem dritten Rang, den sie bis ins Ziel innehielten. Der Männer-Doppelvierer mit Barnabé Delarze, Augustin Maillefer (beide Lausanne Sports, Section Aviron), Nico Stahlberg (RC Kreuzlingen) und Damien Tollardo (CA Vésenaz) zeigte in einem sehr stark besetzten Finale gegenüber dem Vortag eine Leistungssteigerung und vermochte die Vortagessieger aus Polen zu bezwingen. Nach dem gewohnt schnellen Start hielt das Quartett bis zur Streckenhälfte hinter dem ersten Boot des deutschen Ruderverbandes den zweiten Platz und lieferte sich dann auf dem dritten Streckenviertel mit USA und dem zweiten deutschen Boot eine Bord an Bord Auseinandersetzung. Im Schlussspurt konnte der Schweizer Doppelvierer das Tempo nicht mehr ganz mitzugehen, vermochte jedoch das polnische Boot auf Distanz zu halten.

Leichter U23-Vierer gewinnt sein Finalrennen
Eine schöne Leistungssteigerung gegenüber dem Vortag zeigte der U23-Leichtgewicht Vierer ohne Steuermann (Joel Schürch, Felix Freudiger, Fiorin Rüedi, Clemens Bürli). Das Quartett vermochte zu überzeugen und setzte die Konkurrenten aus Deutschland, Holland und Portugal mit einem Blitzstart unter Druck. Auf der Ziellinie verblieb eine knappe Bootslänge Vorsprung und somit feierte die vor einem Monat neu formierte Mannschaft ein erstes Saisonhighlight. Ebenfalls einen Tagessieg feierte Adeline Seydoux (Lausanne Sports, Section Aviron) im Skiff Frauen Leichtgewichte der Altersklasse U23. Sie vermochte ihre deutschen Konkurrentinnen allesamt hinter sich zu lassen und siegte mit einer halben Bootslänge Vorsprung.
Gleich zwei Boote des Schweizerischen Ruderverbandes schafften im Doppelzweier Frauen Leichtgewichte U23 den Sprung ins Finale. Patricia Merz (Seeclub Zug) und Frédérique Rol (Lausanne Sports, Section Aviron) siegten mit einer überzeugenden Leistung deutlich vor der gesamten U23-Konkurrenz. Fanny Belais und Pauline Delacroix (beide Club d’Aviron Vésenaz) wurden im gleichen Rennen gute Dritte.
Pascale Walker (Ruderclub Zürich) qualifizierte sich souverän für das Finalrennen und vermochte hinter der starken Holländerin de Jong erneut – wie schon am Vortag - mit einem zweiten Rang im Einer der U23-Frauen zu überzeugen. Pascale Walker gab damit eine stabile und solide Vorstellung an ihrer ersten internationalen Regatta als U23-Ruderin. Markus Kessler (RC Schaffhausen) ruderte im Final der U23-Einer wie schon am Vortag auf den vierten Rang und zeigte, dass er sich im Skiff in den letzten Monaten stark verbessert hat.

Resultate Internationale Ruder-Regatta Duisburg (Deutschland) vom 18. Mai 2014 (2. Regattatag)

Skiff Frauen (Final A): 1. Jeannine Gmelin (Sz) 8:00,60. 2. Fularczyk (Pol) 8:04,49. 3. Achterberg (Ho) 8:07,35. 4. Souwer (Ho) 8:13,30. 5. De Decker (Bel) 8:23,19. 6. Nora Fiechter (Sz) 8:25,03. 7. Johnson (Gb) 8:26,00.

Skiff Männer Leichtgewichte (Final A): 1. Fraga (Por) 7:11,33. 2. Michael Schmid (Sz) 7:13,12. 3. Schömann-Finck (De) 7:13,56. 4. Brys (Bel) 7:27,08. 5. Thiem (De) 7:31,52. 6. Pereira (Por) 7:38,34.

Zweier ohne Steuermann Männer (Final A): 1. Bechler/Braun (De) 6:42,80. 2. Stojic/Bedjik (Serb) 6:44,42. 3. Simon Niepmann/Lucas Tramèr (Sz) 6:53,55. 4. Wojewodzic/Wilangowski (Pol) 6:55,13.

Doppelzweier Männer (Final A): 1. Röösli/Aregger (Sz) 6:38,70. 2. L (De) 6:45,57. 2. Langen/van Schie (Ho) 6:41,61. 3. Molnar/Papp (Ung) 6:41,91. 4. Mateusz/Wasielewski (Pol) 6:46,05. 5. Noordhuis/van Luijk (Ho) 6:48,08. 6. Simon Schürch/Mario Gyr (Sz) 6:49,11.

Doppelvierer Männer (Final A): 1. Deutschland (Grohmann, Wende, Fuhrmann, Schulze) 5:54,42. 2. Deutschland (Krüger, Hacker, Gruhne, Knittel) 5:58,02 3. USA 5:58,79. 4. Schweiz (Damien Tollardo, Augustin Maillefer, Nico Stahlberg, Barnabé Delarze) 6:01,22. 5. Polen (Chabel, Licznerski, Wicenciak, Radosz) 6:02,57.

U23-Kategorien
Skiff Männer U23 (Final A): 1. Riemekasten (De) 7:33,05. 2. Heinrich (De) 7:33,68. 3. Drüke (De) 7:34,93. 4. Markus Kessler (Sz) 7:38,37. 5. Kraus (De) 7:38,38. 6. Matheisz (Ung) 7:40,54.

Skiff Frauen U23 (Final A): 1. De Jong (Ho) 8:18,96. 2. Pascale Walker (Sz) 8:28,86. 3. Neerschulte (De) 8:34,58. 4. Schot (Ho) 8:35,75. 5. Patzwaldt (De) 8:38,89. 6. Jessen (De) 8:58,73.

Skiff Frauen Leichtgewichte U23 (Final A): 1. Adeline Seydoux (Sz) 8:31,54. 2. Bergau (De) 8:33,10. 3. Pakszies (De) 8:40,60. 4. Werner (De) 8:42,96. 5. Peterson (De) 8:46,59. 6. Böe (De) 9:06,67.

Doppelzweier Männer (Final A): 1. Eidam/Piontek (De) 6:52,44. 2. Sittel/Daberkow (De) 6:56,83. 3. Czubak/Zawojski (Pol) 7:03,19. 4. Niklaus Haberthür/Matthias Kühni (Sz) 7:20,00.

Doppelzweier Leichtgewichte Frauen (Final A): 1. Patricia Merz/Frédérique Rol (Sz) 7:29,06. 2. Frantzke/Kreutzer (De) 7:36,41. 3. Fanny Belais/Pauline Delacroix (Sz) 7:39,66. 4. Zimnicka/Wydrych (Pol) 7:42,09. 5. Kornhoff/Altenhuber (Oe) 7:42,71. 6. Besel/Floyd (Tsch) 7:48,25.

Vierer ohne Steuermann Leichtgewichte Männer U23 (Final A): 1. Schweiz (Joel Schürch, Felix Freudiger, Fiorin Rüedi, Clemens Bürli) 6:29,90. 2. Deutschland 6:31,57. 3. Portugal 6:37,47. 4. Deutschland 6:43,55. 5. Niederlande 6:48,85.

Mehr Informationen und alle Resultate: www.wedau-rowing.com

Duisburg, 18. Mai 2014/cs.