Weltcup Rotsee: Alle Schweizer Boote eine Runde weiter!

  Weltcup Rotsee: Kurzberichte von den Rotsee-Vorläufen

 

Pamela Weisshaupt (LW1x) Die Weltmeisterin im leichten Einer gab sich auch auf dem Rotsee keine Blösse und vermochte den Vorlauf zu gewinnen. Weisshaupt und die Italienerin Bello lieferten sich ein packendes Duell um den Sieg im Vorlauf, welches die Schweizerin auf den letzten 250m für sich entscheiden konnte. Dem Rest des Feldes gelang es nicht, dem Spitzenduo zu folgen.   Frederic Hanselmann (LM1x) Mit einem zweiten Platz im Vorlauf qualifizierte sich der Schweizer Leichtgewichtsruderer Hanselmann direkt für das Halbfinale. Nach einem misslungenen Start und dem fünften Zwischenrang steigerte sich Hanselmann kontinuierlich und erreichte schlussendlich mit der besten Zeit im vierten Streckenabschnitt souverän das Halbfinale.   Simon Niepmann, Oliver Angehrn (LM2-) Die Ausgangslage hätte für die beiden Schweizer nicht besser sein können. Vier Boote waren am Start und die ersten drei qualifizierten sich direkt für das Halbfinale. Nach Schwierigkeiten am Start und dem letzten Rang bei der ersten Zwischenzeit waren Niepmann und Angehrn gefordert und reagierten dementsprechend. Dank zwei starken Zwischenabschnitten und dem besten Schlussspurt vermochten sie sich auf den zweiten Rang und somit direkt ins Halbfinale zu kämpfen.   Sarah Hofmann und Nora Fiechter (W2x) Zu starke Konkurrenz im Vorlauf für Sarah Hofmann und Nora Fiechter. Bereits nach den ersten 500m waren die Plätze für den direkten Einzug ins A-Finale vergeben, die Ruderinnen aus den USA und Polen waren eine Nummer zu gross. Die restlichen drei Boote, welche allesamt in den Hoffnungslauf müssen waren demzufolge zum Kräftesparen gezwungen. Letztlich war es der fünfte Rang für die Schweizerinnen welche in sich im Hoffnungslauf beweisen müssen.   André Vonarburg und Florian Stofer (M2x) Souveräner Weltcupstart für das neue Aushängeschild des Schweizer Rudersports. Vonarburg und Stofer schoben sich nach der ersten Rennhälfte auf einen Halbfinalplatz und verwalteten diesen bis ins Ziel. Mit dem dritten Rang im Vorlauf qualifizierte sich der Schweizer Doppelzweier für das Halbfinale von morgen Samstag.   Das neue Schweizer Flaggschiff ist auf Kurs und wird morgen Samstag um einen Platz im A-Finale rudern.


  Regina Naunheim (W1x) Ein Halbfinalplatz zu wenig für Regina Naunheim im Vorlauf. Während die Athletinnen aus Neuseeland und Belgien das Rennen kontrollierten, taktierte Naunheim geschickt und liess den Schlussspurt zugunsten des Hoffnungslaufs aus.   Die Kräfte welche Regina Naunheim im Vorlauf gespart hatte, musste sie auch im Hoffnungslauf nur bedingt abrufen. Mit einem souveränen Auftritt und dem zweiten Platz im Hoffnungslauf konnte sie sich für das Halbfinale vom Samstag qualifizieren. Die Schweizerin ging nach dem Start sofort in Führung und verwaltete diese auch gekonnt, bevor sie auf dem letzten Abschnitt locker lassen konnte und wiederum Punkte für das Halbfinale zu sammeln vermochte.   Eliane Waser und Fabiane Albrecht (LW2x) Geschickter Vorlauf der beiden Schweizerinnen Waser und Albrecht, welche im Vorlauf auf einige starke Boote trafen. Nachdem sich die Boote aus Grossbritannien und Deutschland vom Feld abgesetzt hatten, galt es die übliche Taktik anzuwenden und Kräfte zu sparen.   Im Hoffnungslauf unterstrichen die Schweizerinnen ihre starke Form eindrücklich und vermochten diesen zu gewinnen. Während Albrecht und Waser zwischenzeitlich auf dem zweiten Platz lagen, war es der starke Schlussspurt welcher ihnen zum Sieg verhalf. Damit werden Eliane Waser und Fabiane Albrecht am Samstag im Halbfinale um einen Platz im entscheidenden Finallauf kämpfen.   Patrick Joye, Mario Gyr, Lucas Tramer und Silvan Zehnder (LM4-) Souveräner Auftritt des jungen Schweizer Vierers im Vorlauf. Mit dem dritten Platz sind Gyr, Tramer, Zehnder und Joye für das Halbfinale qualifiziert. Trotz eines missglückten Starts vermochten sie sich am Boot aus Belgien vorbeizuschieben, welches sie in der Folge klar distanzieren konnten.     Zusammenfassung und Höhepunkte | Erster Wettkampftag Am ersten Wettkampftag wurden die Schweizer Athletinnen und Athleten den Erwartungen gerecht und konnten mit überzeugenden Leistungen auf sich aufmerksam machen.   Bei den Männern gelang es sämtlichen Ruderer sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Sowohl der Doppelzweier mit Vonarburg und Stofer, welcher den ersten Härtetest meisterte, der leichte Vierer, welcher nach einer Prüfungspause der Athleten wieder zurück im Weltcup ist, der leichte Zweier mit Niepmann und Angehrn als auch Frederic Hanselmann im leichten Skiff konnten ihr Potential ausschöpfen und werden im Halbfinale antreten.   Bei den Frauen sorgten Regina Naunheim im Skiff und Pamela Weisshaupt im leichten Skiff für die Höhepunkte aus Schweizer Sicht. Beide Athletinnen vermochten sich direkt für das Halbfinale zu qualifizieren und unterstrichen damit ihre gute Form.   Ein spannender erster Wettkampftag aus Schweizer Sicht, denn sämtliche Boote, welche für die Schweiz an den Start gingen sind nach wie vor im Wettkampf und werden um Plätze in den Finals kämpfen.

  Luzern, 10. Juli 2009 / Maurus Zeier